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Sonntag, 3. März 2019

DIY Bienenwachstücher ~ Alternative zu Alufolie & Co

Vor ein paar Wochen habe ich meine ersten Bienenwachstücher selber gemacht.
Nun konnte ich sie ausgiebig testen und es werden demnächst definitiv mehr folgen.

Die Bienenwachstücher sind eine gute Alternative zu Alufolie, Frischhaltefolie und Plastikdosen.
Für die Bienenwachstücher habe ich vorgewaschene Baumwoll- Stoffreste verwendet.
Somit sind die Tücher auch noch eine gute Möglichkeit um Stoffreste zu verarbeiten.
Das Bienenwachs habe ich bei unserem Imker im Dorf gekauft.
Mein Mann hat mir das Bienenwachs mit einem Schäler in kleine Raspel zerkleinert.
Aus dem Baumwollstoff habe ich Quadrate zugeschnitten und anschließend die Ränder mit einer Zick-Zack-Schere bearbeitet.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten das Bienenwachs in den Baumwollstoff aufzubringen.
Ich persönlich finde es am einfachsten und schnellsten es durch bügeln aufzubringen.
Dazu benötigt man 2 Lagen Backpapier, ein Bügeleisen und ein Bügelbrett.
Den vorbereiteten Stoffrest habe ich auf die erste Lage Backpapier gelegt, dann habe ich die Bienenwachsraspel darauf verteilt und mit der zweiten Lage Backpapier abgedeckt. Das ganze habe ich dann so lange gebügelt, bis sich das flüssig gewordene Bienenwachs komplett auf dem Baumwollstoff verteilt hat.

Wenn sich das Bienenwachs vollständig auf dem Stoff verteilt hat, wird das Backpapier abgezogen.
Ich haben die Tücher kurz in der Hand gehalten, bis sie trocken waren.
Bisher habe ich Schüsseln damit abgedeckt, angeschnittenes Obst eingewickelt und auch schon mein Frühstücksbrötchen für Arbeit so mitgenommen.
Da ich erstmal nur vier verschiedene Größen hergestellt habe, werde ich zeitnah noch weitere Bienenwachstücher für unseren Haushalt selber machen.

Eure Nancy



~Beitrag kann unbezahlte Werbung enthalten~

Sonntag, 20. Januar 2019

Reduzierung Plastikverbrauch ~ Alternativen nutzen

Für mich ist das Thema Müllvermeidung, plastikfrei und Nachhaltigkeit zur Zeit sehr aktuell und wichtig.
Seit dem ich mich genauer mit dem Thema beschäftige und mein eigenes bisheriges Kaufverhalten reflektiere, bin ich erstaunt wie blind und selbstverständlich man Plastikprodukte immer gekauft hat.

Ganz unbewusst habe ich allerdings schon vor Jahren angefangen Müll zu vermeiden.
Ich verwende seit ca. 5 Jahren eine Menstruationstasse und kaufe daher schon gefühlt ewig keine Tampons mehr.
Auch wenn vor ca. 3 Jahren die Müllvermeidung nicht im Vordergrund für uns stand, haben wir durch die Verwendung von Stoffwindeln bei unserem kleinen Sohn sehr viel Müll vermeiden können.
Vor 2 Jahren habe ich dann angefangen Stoffwindel selber zu nähen und da konnte ich schon einiges upcyceln.
Aus den Stoffresten habe ich mir dann Stoffbinden und Stoff-Slipeinlagen genäht.
Auch das waren schon unbewusste Alternativen zur Müllvermeidung.

Fast genauso lange verwende ich jetzt auch schon keine Wattepads mehr. Zum Abschminken verwende ich selbst genähte Abschminkpads aus alten Frotteehandtüchern und Baumwoll-/ Jersey- oder Flanellstoff.
Eines meiner ersten Nähprojekte vor 3 Jahren waren selbst genähte Brotbeutel.
Seit letztem Jahr kaufen wir auch keine Aufwaschtücher und Schwämme mehr, die nach kurzer Zeit entsorgt werden, sondern nutzen waschbare Tücher.
Vor kurzem habe ich auch Wattestäbchen plastikfrei gekauft.
Und nun seit Ende 2018 ist das Thema nicht nur in den Medien aktuell sondern auch bei uns...
...ich habe angefangen Alternativproduke in den Bereichen Haushalt und Kosmetik zu finden, ich stelle einige Produkte schon selber her, die ich nach und nach hier auf meinem Blog veröffentliche.

Bereits gezeigt habe ich die Mülltüten aus Zeitungspapier. Warum soll man für etwas Geld ausgeben, dass man sowieso dann nur entsorgt.
Tetra-Paks nutze ich neuerdings zum upcyceln. 
Ich vermeide Müll durch das selbst hergestellte Waschmittel.
Ein aktueller Versuch ist den Verbrauch von Küchenrollen durch selbst genähte Küchentücher zu reduzieren.
Beim Einkaufen schaue ich genauer wie ich Plastikmüll vermeiden kann und trotzdem sparsam einkaufe.
So habe ich seit l Wochenende die Äpfel und Birnen lose gekauft, die ich sonst im eingeschweißten Plastik/Papp 6er-Pack gekauft habe.
Den Saft in Glasflaschen aus der Region, statt in Plastikflaschen gekauft.
Demnächst möchte ich den Wochenmarkt nutzen um die Preise zu vergleichen und nach Möglichkeiten schauen verpackungsfrei einzukaufen.

Da wir einen Imker im Dorf haben versuchen wir den Honig auch beim Imker zu kaufen. Wenn wir es zeitlich nicht schaffen, kaufen wir ihn trotzdem auch noch im Laden - allerdings habe ich auch da ein Bioprodukt im Glas mit Metalldeckel statt Plastikdeckel entdeckt.
Da unser Vorrat an Einmachgläsern und Glasflaschen, die ich für die Lagerung der DIY-Produkte benötige, noch gering ist, achte ich beim Einkaufen auf Produkte, wo ich die Gläser gut upcyceln kann.
Hier ein kleiner Einblick der bereits vorhandenen Einmachgläser. Einge Glasflaschen befinden sich im Keller und einige Gläser habe ich schon für meine DIY-Produkte verwendet.
Es gibt so viele Möglichkeiten plastik- und verpackungsfrei einzukaufen und ich persönlich finde es jetzt schade, dass ich nicht schon viel früher darauf geachtet habe.

Ich bin dabei auch meine Familie für das Thema zu sensibilisieren, so haben unsere Jungs auch schon die Mülltüten aus Zeitungspapier mit gefalten und mein Mann fragt mich neuerdings ob ich ein Produkt selber gemacht habe und findet es gut, dass ich nach sparsamen und umweltschonenden Produkten schaue, auch wenn er mich für manche Alternativen anfangs belächelt...
...auch wenn es viele tolle Alternativprodukte mittlerweile gibt, werden wir Produkte wie Papiertaschentücher und Toilettenpapier weiter nutzen.

Das war erstmal unser Anfang zum Thema Nachhaltigkeit und Müllvermeidung.
Ich vertrete die Meinung, dass man nicht alles mit einmal umsetzten kann und auch nicht jeder die Möglichkeit oder Zeit hat.
Ich bin ein Mensch der gerne immer alles sofort und zu 100% richtig machen möchte und merke, dass es aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist alles sofort umzusetzen.
Allerdings ein Anfang ist gemacht, über weitere Alternativprodukte und plastikfreie Neuanschaffungen werde ich regelmäßig ein Update veröffentlichen.

Eure Nancy


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Freitag, 18. Januar 2019

DIY Küchentücher ~ Alternative zum Küchenpapier

Gestern hatte ich ein paar Minuten Zeit um mich mal wieder an meine Nähmaschine bzw. Overlock zu setzen.

Entstanden ist ein kleines Nähprojekt, dass schon lange auf meiner To-Do-Liste stand:
Ich habe uns erstmal einen kleinen Vorrat an Stoffläppchen genäht. Sie sollen bei uns den Verbrauch an Küchentücher reduzieren.
Vernäht habe ich alte, unbenutzte Frotteehandtücher, die ich schon vor 2 Jahren von meinen Eltern bekommen habe. 
Für die zweite Schicht habe ich kaputte Shirts aus Jersey von unserem Großen verwendet.
Als Vorlage für den Kreis habe ich eine passende Schüssel verwendet.
Die zwei verschiedenen Soffschicht habe ich mit meiner Overlock zusammen genäht.
Somit befindet sich auf der einen Seite Jersey und auf der anderen Seite Frottee.
Innerhalb von paar Minuten habe ich so eine Alternative für das Küchenpapier genäht.
Aus den zwei Kindershirts und einem normalen Handtuch sind 13 Stoffläppchen entstanden.
Ich hoffe, ich kann demnächst erfolgreich berichten, dass wir mit den selbst genähten Küchentüchern unseren Verbrauch an Küchenrollen reduzieren konnten.

Sollte dieses Nachhaltigkeits-Projekt in unserer Familie funktionieren, werde ich den Vorrat erweitern. Genug Material ist ja für weitere Küchentücher und andere Upcycling-Projekte vorhanden....


Eure Nancy



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